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Botox®-Behandlung bei Bruxismus

Was wir gegen Zähneknirschen tun können

Botox® ist den meisten als Mittel aus der ästhetischen Medizin bekannt, doch es wird zunehmend auch bei therapeutischen Behandlungen angewendet, wie zum Beispiel gegen Bruxismus und Migräne.

Das künstlich hergestellte Botulinumtoxin, wie Botox® eigentlich heißt, wirkt muskelentspannend und kann daher nicht nur zur Glättung von Falten eingesetzt werden, sondern auch dazu, Verspannungen in einzelnen Bereichen zu lösen.

Was ist Bruxismus?

Wenn unter starker Anspannung Unter- und Oberkiefer aufeinandergepresst und die Zähne aneinandergerieben werden, spricht man von Bruxismus. Häufig geschieht dies unbewusst und vor allem im Schlaf, weshalb Betroffene unter Umständen selbst nicht merken, dass sie nachts ihre Zähne zusammenpressen. Sie wachen dann mit Kiefer- oder Kopfschmerzen, vielleicht sogar Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich auf, und bei der Kontrolluntersuchung bemerkt die Zahnärztin oder der Zahnarzt einen Zahnabrieb.

Grund für das Zähneknirschen ist eine erhöhte Anspannung der Kiefermuskulatur, die in vielen Fällen durch psychische Belastung wie Stress oder Angst ausgelöst wird. Aber auch Zahnfehlstellungen können die Ursache sein.

Wie kann das nächtliche Zähneknirschen behandelt werden?

Wenn Sie oder Ihr Partner/Ihre Partnerin feststellen, dass Sie nachts mit den Zähnen knirschen, vereinbaren Sie am besten einen Termin bei uns in der Musenhof Zahnklinik. Bei der Untersuchung klären wir die Ursachen für Ihr Zähneknirschen ab und besprechen Behandlungsmöglichkeiten. Eine Option ist der Einsatz einer Zahnschiene, die Ihre Zähne vor weiterem Abrieb schützt. Auch können Entspannungsübungen helfen, den Stress und die Anspannung, die zum Zähnepressen führen, zu mindern. In besonders schweren Fällen, in denen die Therapie mit der Schiene nicht ausreicht, können wir aber auch Botox® gegen Zähneknirschen anwenden.

Wie wird Botox® bei Bruxismus angewendet?

Bei der Bruxismus-Behandlung wird Botox® direkt in die Kaumuskulatur, in den Musculus masseter, injiziert. Das hilft, die Anspannung des Muskels zu mildern und dadurch auch die Intensität des Aufeinanderpressens des Ober- und Unterkiefers zu verringern. Aktivitäten wie Kauen und Sprechen werden hiervon jedoch nicht beeinträchtigt.  

Die Wirkung tritt in der Regel nach wenigen Tagen oder Wochen ein und hält je nach Schweregrad bis zu sechs Monate an. Auch Ihr Lebensstil und individuelle Eigenschaften wie Ihr Stoffwechsel beeinflussen, wie schnell Ihr Körper das Botulinum abbaut.

Wie läuft die Behandlung in der Musenhof Zahnklinik ab?

Zunächst wird der Behandlungsbereich gründlich desinfiziert. Dann müssen Sie einmal kräftig zubeißen, während wir den Kaumuskel ertasten und die Injektionsstellen markieren können. Mit einer feinen Nadel spritzen wir anschließend das Botox® in die Kaumuskulatur. Der ganze Eingriff dauert nur wenige Minuten und verläuft schmerzarm.

Nach der Behandlung kann es zu Schwellungen und Blutergüssen an den Einstichstellen kommen, die in der Regel aber nach kurzer Zeit abklingen. In den ersten vier Stunden sollten Sie Ihren Kopf aufrecht halten und zumindest am gleichen Tag auf Sport, Saunagänge, Gesichtsmassagen, Sonnenbäder und Alkoholkonsum verzichten. So können Sie einen Beitrag dazu leisten, dass die Botox®-Behandlung gegen Zähneknirschen zum Erfolg führt.

Wie häufig muss die Behandlung durchgeführt werden?

Je nach Ursache und Schweregrad des Bruxismus sind drei Botox®-Behandlungen jährlich als begleitende Therapie sinnvoll, später sind auch eine oder zwei Behandlungen pro Jahr ausreichend.

Werden die Kosten von der privaten Krankenkasse übernommen?

In einigen Fällen, bei begründeter Anwendung, werden die Kosten für die Behandlung von der Krankenkasse übernommen. Fragen Sie dazu einfach bei Ihrer Krankenkasse nach. Dies gilt jedoch nur für privat Versicherte; die gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich in der Regel nicht an den Kosten.